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Gioacchino Rossini: Petite Messe Solennelle


Freitag, 17. Mai 2002, 20.00 Uhr
Fridolinskirche Lörrach-Stetten

Lieber Gott - voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet. Ist es wirklich heilige Musik (musigue sacrie) oder vermaledeite Musik (sacree musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren, du weißt es wohl! Wenig Kenntnisse, ein bißchen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies. G. Rossini. - Passy, 1863 - So endet die Nachschrift Rossinis zur "Petite Messe solennelle", seinem letzten und zweiten kirchenmusikalischen Hauptwerk (neben dem "Stabat Mater" aus dem Jahre 1833) und in der Beischrift auf dem Manuskript fügt Rossini hinzu, daß diese Messe leider die letzte Todsünde meines Alters sei. - Wer jedoch in diese "kleine" Messe, die immerhin einen ganzen Konzertabend füllt, hineinhört, wird bald den Schwung und die Temperamente aus Rossinis Opern wiedererkennen. Vielleicht meinte Rossini mit der vermeindlich begangenen "Todsünde", daß es über das schickliche Maß hinausgeht, den kirchlichen Messe-Text mit solch lebensfroher Musik zu bekleiden. - Rossinis "Petite Messe solennelle" wird in der Originalfassung 1863 für Soli, Chor, zwei Klaviere und Harmonium aufgeführt.

Der Motettenchor Lörrach, der im vergangenen Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiern durfte, ist ein in der gesamten Regio hoch geachteter Konzertchor. Seit 1989 steht er unter der Leitung von Stephan Böllhoff, Dozent für Chor- und Orchesterleitung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg/Breisgau.

Sabina Martin (Sopran)
Silke Marchfeld (Alt)
Bernhard Gärtner (Tenor)
Markus Volpert (Bass)

Susanne Sieber und Angela Tippmann, Klavier
Michael Kanacher, Harmonium



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