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Giuseppe Verdi: Messa da Requiem



Freitag, 1. November 2002 Allerheiligen, Kath. Kirche St. Peter, Lörrach
Sonntag, 3. November 2002, Konzerthaus Freiburg

Gemeinschaftsprojekt mit dem Oratorienchor Freiburg
Württembergische Philharmonie Reutlingen
Leitung: Stephan Böllhoff

Im Mai Rossinis Petite Messe Solennelle, im November Verdis Messa da Requiem - der Motettenchor Lörrach feiert musikalisch ein "Italienisches Jahr" und bringt mit seinem Programm zwei Werke zu Gehör, deren Kirchlichkeit immer wieder in Frage gestellt wurde, da ihre Komponisten vor allem mit Opern erfolgreich (gewesen) sind und diese musikalische Sprache auch in ihren geistlichen Werken sprechen.

"Als Rossini im Jahr 1868 starb, regte Verdi die Gemeinschaftskomposition einer Totenmesse an, die am ersten Jahrestag von Rossinis Tod in Bologna aufgeführt werden sollte. Zwar kam diese Messa per Rossini, nicht aber deren Aufführung zustande - sie wurde erst 1988 in Stuttgart uraufgeführt.

Verdi hatte zu diesem Werk den abschließenden Satz, das Libera me, beigesteuert, das Jahre später aus einem vergleichbaren Anlaß zur Keimzelle seines Requiems werden sollte. Auslöser war diesmal der Tod des von ihm verehrten Schriftstellers Alessandro Manzoni.

Einzigartig unter allen geistlichen Kompositionen des 19. Jahrhunderts ist Verdis Totenmesse, weil seine Musik in keinem Takt den Dramatiker verleugnet. Beinahe instinktiv erfasst er die szenische Latenz dieser Texte, die sich mit dem größten Geheimnis und Skandal des menschlichen Daseins auseinandersetzen - dem Tod."

zitiert aus: Leopold/ Scheideler, Oratorienführer, (Bärenreiter 2000)



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